Business Continuity Management

Was ist Business Continuity Management?

Die Implementierung eines Business Continuity Management (BCM) soll dazu dienen, eine effiziente Sicherung des laufenden Geschäfts gegen interne und externe Bedrohungen und Schadensereignisse zu gewährleisten. Mögliche Massnahmen beziehen sich immer auf ein Störereignis und können sowohl organisatorischer als auch technischer Natur sein. Potentielle Massnahmen müssen darauf ausgerichtet sein, den Geschäftsbetrieb mindestens so aufrecht zu erhalten, dass es nicht zu Schäden kommt die eine Fortführung des Betriebs nach Störungsbeseitigung unmöglich machen.

Die nebenstehende Grafik zeigt den grundsätzlichen Ablauf und die wichtigsten Komponenten eines BCM.

Warum Business Continuity Management?

Die Verfügbarkeit von IT-Dienstleistungen wird von den meisten Anwendern und Kunden als selbstverständlich vorausgesetzt. Katastrophen und andere schwerwiegende Vorfälle werden zumeist  eher nebensächlich und unter technischen Gesichtspunkten behandelt. Ereignisse, wie die des 11. September  2001 in New York und nachfolgende Analysen zur Überlebensfähigkeit von Unternehmen zeigen jedoch auf eindrucksvolle Weise wie wichtig eine umfassende Geschäftsfortführungsplanung ist. Die meisten Organisationen sind mehr oder minder abhängig von Kommunikationsdiensten und technischer Datenverarbeitung. Der Verlust der Infrastruktur kann daher bereits nach relativ kurzer Zeit zu einer finanziellen Notlage führen. Ebenso kann  der Verlust von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen schnell zum Kollaps der Organisation führen. Unternehmen, die den Geschäftsbetrieb nicht wieder aufnehmen konnten, sind in der Regel an diesen wesentlichen Elementen gescheitert.

Geschäftskontinuitätsplanung (BCM) wird häufig als die Menge der technischen Massnahmen zur System- und Datenwiederherstellung oder zur Bereitstellung eines Ausweich-Rechenzentrums ausgelegt. Das obige Praxisbeispiel zeigt, dass diese Sicht unzureichend, wenn nicht sogar irreführend ist. Ein gutes BCM-Konzept setzt klare Priorität auf:

  • das Kerngeschäft und dessen kritische Prozesse
  • die wichtigsten Kontrollfunktionen
  • die hierfür benötigten und unterstützenden Dienste.

Mit einer gezielten, systematischen Herangehensweise kann die Verfügbarkeit von Services in Ihrem Unternehmen auch für Krisenzeiten frühzeitig gesichert werden.

Unsere Dienstleistungen

Eine Geschäftsfortführungsplanung muss sich in erster Linie an den Bedürfnissen der Organisation orientieren. Entscheidend sind die geschäftskritischen Prozesse einer Organisation, welche durch wirtschaftliche, technische und/oder gesetzliche/regulatorische Anforderungen bestimmt werden. Ein gutes BCM wird daher sowohl aus organisatorischen und technischen Massnahmen bestehen.

COREVA hat Spezialisten, die Ihnen helfen ein für Sie passendes Business Continuity Management zu implementieren, welches sich an den geschäftskritischen Prozessen orientiert und zu effizienten Lösungen führt. 

Unsere Unterstützung richtet sich an Ihrem Bedarf aus. Ob für ein punktuelles Coaching oder Unterstützung bei der Entwickeln und Einführung der Geschäftsfortführungsplanung stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne zur Seite.

 

Ihr Nutzen

Ein gutes Business Continuity Management leistet einen positiven Beitrag für den laufenden Betrieb. Dieser Beitrag muss selbstverständig kosteneffizient sein. Folgende qualitativen und quantitativen Vorteile ergeben sich beim Einsatz eines Business Continuity Management:

  • Erkennen von Bedrohungen und Schwachstellen
  • Verbesserungen der Geschäftsprozesse
  • Schutz der Mitarbeiter
  • Vermeidung von Störereignissen
  • Reduzierung der Auswirkungen von Störereignissen
  • Konsistente Massnahmen zur Gefahrenabwehr
  • Kosteneffiziente Notfall- und Wiederherstellungslösungen.